Satzung

Satzung

Des Fliegerklub Flugzeugwerft Dresden e.V.

Vom 19. November 1994
 
Mit Änderung der Satzung vom
18. Februar 1995
23. März 1996
30 Januar 1999
12. Dezember 2002
28. November 2014


Inhaltsverzeichnis der Satzung vom 19.11.1994 des Fliegerklub Flugzeugwerft Dresden e.V.

§1 Name und Sitz, Geschäftsjahr
§2 Zweck des Vereins
§3 Gruppen des Fliegerklubs und deren Leitung
§4 Mitgliedschaft
§5 Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge, sonstige Kosten und Leistungen
§6 Organe des Vereins
§7 Aufgaben der Organe
§8 Vereinsauflösung

 

§1
Name und Sitz, Geschäftsjahr


Der Verein führt den Namen Fliegerklub Flugzeugwerft Dresden e.V. und hat seinen Sitz in Dresden-Klotzsche.

Der Verein wurde am 23. August 1990 unter der Nr. I/285 in das Vereisregister des Kreisgerichts Dresden (jetzt Amtsgericht Dresden) eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2
Zweck des Vereins


Der Zweck des Vereins ist die Förderung und die Ausübung des Luftsportes, die Pflege des Luftsportgedankens und traditioneller Pflichten des Flugwesens sowie die diesbezügliche Erziehung und Bildung junger und sportinteressierter Menschen.

Der Verein verfolgt durch selbstlose Förderung des Sport- und Gemeinschaftsgedankens ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mit einem Ehrenamt betraute Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

Die Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Fliegerklub Flugzeugwerft Dresden e.V. ist Mitglied im Luftsportverband Sachsen e.V.

Der Vereinszweck soll im Rahmen dieser Satzung u.a. durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Der Fliegerklub ermöglicht allen Interessierten, unabhängig von der Einkommensklasse, am Luftsport teilzuhaben.
  • Durch eine aktive Mitarbeit der Klubmitglieder im Klubleben bleiben die Kosten gering.
  • Der Fliegerklub besteht aus mehreren Gruppen, um vielseitige Freizeitmöglichkeiten zu schaffen.

Andere Maßnahmen können durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt werden.
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§3

Gruppen des Fliegerklubs und deren Leitung


Für die im Fliegerklub betriebenen Sportarten bestehen Gruppen oder es werden im Bedarfsfalle solche eingerichtet.

Jedes Klubmitglied kann Angehöriger einer oder mehrerer Gruppen sein. Der Vorstand ist grundsätzlich Angehöriger aller Gruppen.

Die Gruppenleitung besteht jeweils aus dem Leiter, dem Kassenführer und, falls erforderlich, weiteren Organen. Diese werden von der jeweiligen Gruppenversammlung vorgeschlagen.

Die Leitung der Gruppen hat die Aufgabe, die organisatorischen Voraussetzungen für die Erreichung aller Ziele im Rahmen des Klubzwecks zu erfüllen sowie die vom Vereinsvorstand übertragenen Aufträge auszuführen.

Mindestens einmal im Jahr sind Gruppenversammlungen abzuhalten. Die Einladung hat durch die Gruppenleitung eine Woche vorher schriftlich an alle Gruppenmitglieder zu erfolgen; die Tagesordnungspunkte sind bekannt zu geben.

Die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sind beschlussfähig und entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit.

In der Gruppenversammlung werden

  • Die Kandidaten für die Wahlen der Gruppenleitung benannt
  • Vorschläge für Neuanschaffungen erarbeitet
  • Beschlüsse zur Abwicklung der Gruppentätigkeit gefasst.

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§4
Mitgliedschaft

 

a) Beginn


Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und fördernden Mitgliedern.

Ehrenmitglieder sind Einzelpersonen, die aufgrund besonderer Verdienste im Fliegerklub von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden. Sie sind ordentliche Mitglieder.
Fördernde Mitglieder sind Personen, die sich selbst nicht sportlich betätigen, mit ihrem Beitrag aber die Interessen des Klubs fördern.
Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Bei Minderjährigen haben die gesetzlichen Vertreter die Zustimmung zu erteilen.

Der Antrag ist durch Aushang bekannt zu geben. Jedes Mitglied der Gruppe kann den Antrag innerhalb von zwei Wochen bei der Gruppenleitung ablehnen. Danach gilt er als angenommen. Die Gruppenleitung kann gegenüber dem Antragsteller den Antrag ohne Nennung von Gründen ablehnen. Erhebt der Antragsteller gegen die Ablehnung Einspruch, so wird er bis zur endgültigen Entscheidung durch die Gruppenversammlung befristetes Mitglied. Die Gruppenversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.

b) Beendigung


Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss des Mitglieds oder Auflösung des Vereins.

Der Austritt kann jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich erfolgen.

Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch den Vorstand

- wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins
- wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung
- wegen eines Verstoßes gegen die Interessen der Satzung und des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
- wegen unehrenhafter Handlungen

Der Ausschluss ist dem Klubmitglied schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Gegen die Entscheidung kann bei der Mitgliederversammlung Widerspruch erhoben werden. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang dieser Entscheidung schriftlich an den Vorstand zu richten, der binnen einer Frist von einem Monat eine Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
Die Mitgliederversammlung kann den Ausschluss nach Anhörung des betreffenden Klubmitglieds mit einfacher Mehrheit widerrufen. Widerruft sie nicht, ist der Ausschluss endgültig.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet der Ansprüche des Vereins aus rückständigen Zahlungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen und Spenden ist ausgeschlossen.

c) Rechte und Pflichten der Mitglieder


Alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand Vorschläge zur Geschäftsführung zu unterbreiten und der Mitgliederversammlung Anträge zum Beschluss vorzulegen.

Alle Mitglieder haben das Recht, Vereinseigentum entsprechend der Zulassung zu nutzen. Sie haben sich hierbei so zu verhalten, dass kein fremdes oder klubeigenes Eigentum beschädigt wird oder abhanden kommt und Hygiene und Ordnung beachtet werden.
Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet.

Die Mitglieder sind verpflichtet,

  • die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,
  • das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
  • den Beitrag und sonstige Leistungen rechtzeitig zu entrichten.

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§5
Aufnahmegebühr, Jahresbeiträge, sonstige Kosten und Leistungen


Gilt der Aufnahmeantrag als angenommen, ist eine Aufnahmegebühr an den Verein zu entrichten. Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.
Fördernde Mitglieder zahlen keine Aufnahmegebühr.
Der Jahresbeitrag kann halbjährlich gezahlt werden. Bei Eintritt in den Klub nach Ablauf des 1. Kalenderhalbjahres ist der halbe Beitrag durch das Klubmitglied zu entrichten.

Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Jahresbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung.

Die Mitglieder zahlen zweckgebundene Aufwands- und Überlassungsentgelte sowie sonstige Umlagen an ihre Gruppe. Diese werden von der jeweiligen Gruppenleitung vor Beginn des Geschäftsjahres ermittelt, vom Vorstand genehmigt und in der Finanzordnung geregelt.

Die Nutzung der klubeigenen Fluggeräte ist erst nach Zahlung des fälligen Jahresbeitrages möglich und kann von der Gruppenleitung wegen ausstehender Zahlungen jeder Art bis zu deren Begleichung untersagt werden.

Jedes Klubmitglied hat jährlich unentgeltliche Leistungen für den Klub zu erbringen. Die Festlegung über den Umfang dieser Leistungen trifft die Mitgliederversammlung jeweils für das nächste Geschäftsjahr.

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§6
Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der Stellvertreter des Vorsitzenden, der Kassenwart und der Schriftführer.
    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je 2 Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten.
    Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind je alleinvertretungsberechtigt.
  2. Der erweiterte Vorstand (Beirat genannt) wird vom Vereinsvorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung bestätigt.
  3. die Mitgliederversammlung


Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Seine Amtszeit beträgt vorbehaltlich seiner Entlastung durch die Mitgliederversammlung 3 Jahre.

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§7
Aufgaben der Organe


1. Vorstand

Dem Vorstand obliegt die Vereinsführung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand beruft und leitet die Mitgliederversammlungen. Die Einladungen erfolgen schriftlich.

Die Kassenwarte verwalten die Konten und die Kasse des Vereins und führen ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Sie haben der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei Revisoren zur Überprüfung der Kassenführung. Zahlungen aus Vereinsmitteln für Vereinszwecke sind nur gegen Vorlage von Quittungen möglich.

Der Vorstand ist ermächtigt, Vereinsmitglieder zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Dem Vorstand obliegt die Auswahl und Überwachung dieser Vertreter. Er erledigt seine Verpflichtungen ehrenamtlich.

2. Beirat

Der Beirat steht dem Vorstand beratend und unterstützend zur Verfügung.

3. Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung beschließt über

  1. den Jahresbericht
  2. den Rechenschaftsbericht des Kassenwartes
  3. die Entlastung des Vorstandes
  4. die Neuwahl des Vorstandes
  5. den Ausschluss vopn Mitgliedern
  6. Grundsätze der Vereinsführung


Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

Außerordentliche Versammlungen sind zu berufen, wenn das Interess des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Berufung verlangen.

Der Vorstand legt die Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest. Er lädt alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor der Tagung der Versammlung schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung ein.

Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

Beschlüsse, durch welche die Satzung geändert wird und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Satzungsänderungen werden mit Eintragung ins Vereinsregister nach außen wirksam.

Der Protokollführer führt über jede Mitgliederversammlung Protokoll, welches von einem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist zwei Wochen in den Vereinsräumen auszuhängen.

Sonstige das Klubleben betreffende Vereinbarungen werden von der Mitgliederversammlung beschlossen und jedem Mitglied durch ständigen Aushang zur Kenntnis gegeben.

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§8
Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins ist dem Finanzamt anzuzeigen. Vermögensgegenstände, die dem Klub mit Auflagen übergeben wurden, sind vertragsgemäß zu behandeln. Das Vermögen des Vereins wird im Fall der Auflösung dem Luftsportverband Sachsen e. V. übergeben, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Dieser regelt die Nachfolge im Sinne des Luftsportes. Beschlüsse zur Auflösung des Vereins bedürfen einer drei Viertel Mehrheit der Mitglieder.

 

 

 

 

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