FAQ - Häufig gestellte Fragen

Lieber Rat suchender Modellbaufreund,

hier versuchen wir, die am häufigsten gestellten Fragen in unserem Hobby zu beantworten. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit mit unserer FAQ-Sammlung. Wenn Du einen guten Tipp hast, dann setze Dich doch bitte mit uns in Verbindung und teile ihn uns mit. Wir würden uns darüber freuen, ihn aufnehmen zu dürfen.

Schreibe ihn an: B.Hartwig-Dresden(ät)online(punkt)de

Hast Du dagegen eine Frage, die hier nicht beantwortet wird, dann schau doch bitte mal in unserer Linksammlung nach. Dort findest Du die Links zu einigen interessanten Modellbau-Foren. Dort kann man sich schlau lesen und der Gemeinschaft anderer Modellbauer auch Fragen stellen. Beachte aber immer ein paar Kleinigkeiten:

 

  • Bemühe niemals die Suchfunktion. Egal, wie oft dasselbe Problem schon beantwortet wurde, die Forenmitglieder schätzen sich absolut glücklich und fühlen sich geehrt, wenn sie es Dir zum tausendsten Male erneut erklären dürfen.
  • Halte Dich nicht damit auf, irgendwelche Einzelheiten Deines Problems zu schildern. Die würden den Fall für die anderen Forenmitglieder nur verkomplizieren. Ein "Mein Scheiß Akku hält nur 30 Sekunden durch! Was ist kaputt?" reicht absolut aus! Lass die Kristallkugeln ruhig mal glühen.
  • Nachfragen aus dem Forum zeugen von Begriffsstutzigkeit. Diese Deppen kannst Du getrost ignorieren. Alternativ kannst Du ihnen auch zu verstehen geben, was Du von einer derartigen detailverliebten Krümelkackerei hältst. Gib aber auf gar keinen Fall die Information Preis, die sie wissen wollten. Wer weiß, was die damit vorhaben!
  • Dein Problem ist zeitkritisch und hat absolute Priorität im Leben ALLER! Schließlich willst Du heute noch fliegen gehen. Mache das dem Forum klar, indem Du alle fünf Minuten nachfragst: "Noch keiner eine Lösung?"
  • Höflichkeit und Freundlichkeit sind in unserer harten Welt ein Luxus, auf den Du gut und gerne verzichten kannst. Wenn Du also eine Antwort erhalten hast, die Dich weiter gebracht hat, wäre es eine glatte Verschwendung, Dich zu bedanken. Ignorier sie, sie haben es nicht besser verdient.

 

Fragen zur Website

Wie kann ich mich anmelden?
Ich kann mich nicht einloggen, obwohl ich mir sicher bin, dass ich Username und Passwort richtig geschieben habe
Ich habe mein Passwort vergessen

Fragen zu Fernsteuerungskomponenten


Muss ich meine Anlage anmelden?
Auf welcher Frequenz sendet meine Fernsteuerung?
Was bedeuten die Kanäle bzw. Kanalnummern?
Was soll der Reichweitentest, was sagt er aus und wie mache ich ihn richtig?
Ich kann den Senderakku nicht laden. Was tun?
Welche Aufgabe hat der Empfänger?
Welches Servo brauche ich?
Welchen Regler brauche ich?
Wie kann ich die Laufrichtung eines Servos umpolen?

Wie lasse ich einen Verbrennungsmotor einlaufen?

Muss ich meine Anlage anmelden?

Nein. Punkt. Eine Liste der zulässigen Frequenzen für die Fernsteuerung von Modellen findest Du hier.

Auf welcher Frequenz sendet meine Fernsteuerung?

Das kommt auf das Frequenzband an, auf dem das HF-Modul in Deinem Fernsteuersender arbeitet, sowie auf den gewählten Kanal. Der Kanal wird entweder durch den eingesteckten Senderquarz bestimmt, oder per Schalter bzw. Softwareoption ausgewählt (PLL-Modul), oder aber vollautomatisch durch die Software des Sendemoduls, wie das z.B. bei 2,4GHz-Anlagen der Fall ist.
Eine Liste der zulässigen Frequenzen für die Fernsteuerung von Modellen findest Du hier.

Was bedeuten die Kanäle bzw. Kanalnummern?

Die in Deutschland freigegebenen Frequenzbänder im 35-MHz- und 40-MHz-Bereich sind in 10 kHz breite Teilbereiche unterteilt, welche Kanäle genannt werden. Sie sind nach einem System durchnummeriert, welches sich historisch entwickelt hat und das daher an einigen Stellen doch etwas willkürlich wirkt. Wichtig für uns zu wissen ist nur, dass jedem Kanal eine bestimmte Sendefrequenz zugeordnet ist. Benutzen also zwei Sender den gleichen Kanal, dann gibt es einen Konflikt, den der unglückliche Pilot auszubaden hat, dessen Modell gerade in der Luft war. Er sammelt sein abgestürztes Modell ein und fährt nachhause, während der andere jetzt "freie Bahn" hat...

Was soll der Reichweitentest, was sagt er aus und wie mache ich ihn richtig?

Es heißt "Funkfernsteuerung". Diese Vokabel deutet an, dass mittels Funkwellen über eine gewisse Distanz hinweg etwas gesteuert werden soll. Andererseits gelten für Funkwellen physikalische Gesetze, die unter anderem ihre Ausbreitung beschreiben. Wen an dieser Stelle nur die Dämpfung interessiert, also die Frage: "Wie stark ist das Signal, welches an meinem Flieger ankommt?", der wird enttäuscht werden. Denn das interessiert uns nicht im Mindesten, zumindest nicht als Zahlenwert. Weder absolut noch als Prozentsatz. Warum? Kommt gleich:
Was uns Modellbauer ausschließlich interessiert, ist die Antwort auf die bange Frage: "In welcher Entfernung reißt die Funkverbindung ab? Wie weit darf sich der Flieger von mir entfernen, bevor er nicht mehr auf Steuereingaben reagiert?" Gut sind dabei Werte, die im Bereich oberhalb von 1 km liegen. Das ist jenseits der Grenze, an der man sein Modell noch deutlich erkennen kann. Jeder normal denkende Pilot wäre schon lange vorher umgekehrt.
Also wird klar, dass es eigentlich die Distanz ist, die der EMPFÄNGER vorgibt, nicht der Sender. Was soll jetzt der Reichweitentest? Ganz einfach: Mit ihm wird unter "verschärften" Bedingungen die Reichweite des Empfängers ermittelt: Ein künstlich verschlechtertes Fernsteuersignal des Senders (eingeschobene Senderantenne) wird von dem am Boden liegenden Modell sukzessive entfernt. Die Entfernung, an der die Servos zu zucken beginnen, verzögert reagieren oder das Fail-Safe des Empfängers anspricht, wird als "Wert" genommen.
Was sagt dieser Wert? Er ist ein relativer Vergleichswert. Auf keinen Fall darf man Reichweitentests unterschiedlicher Plätze oder Fernsteuerungen miteinander vergleichen. Schließlich hat ja niemand auch nur die leisetste Ahnung, welche Feldstärke von seiner Sendeantenne ausgeht, noch wie die Ausbreitungsbedingungen auf den unterschiedlichen Plätzen genau sind. Auch hier kann es sehr große Unterschiede geben. Zuverlässig ist also nur möglich, die Empfängerreichweiten von Modellen zu vergleichen, die mit derselben Fernsteuerung auf demselben Platz ermittelt wurden.
Sehr oft kommt man selbst nach mehreren hundert Metern, die man sich mit dem Sender vom Modell entfernt hat, nicht an die Reichweitengrenze. Eine Kommunikation mit dem Helfer, der das Modell beobachtet, wird sehr schwer und es bleibt einem nichts weiter übrig, als den Test abzubrechen. Hier kann man zwar keine Entfernung angeben, aber das Wissen, dass die Reichweite jenseits des Messbereichs der Versuchsanordnung ist, beruhigt doch schonmal.
Wie wird der Reichweitentest richtig durchgeführt? Da diese Größe eh "nur" relativ bestimmt werden kann, genügt es, die Platzverhältnisse einigermaßen zu kennen und den Test nach dem dort allgemein üblichen Verfahren durchzuführen. Bei uns auf dem Platz heißt das z.B., das Modell im Vorbereitungsraum abzulegen und in Richtung Straße mit dem Sender mit eingeschobener Antenne los zu marschieren. Ist man auf dem Weg angekommen (ca. 100m) und funktioniert die Empfangsanlage des Modells noch ungestört, kann man in aller Regel abbrechen und die Reichweite wird als "ausreichend" angenommen. Das bedeutet, wir nehmen an, dass entsprechend der Erfahrungswerte auf unserem Platz der Empfänger unter normalen Empfangbedingungen - also Senderantenne auf volle Länge ausgezogen und Modell in der Luft - die Funkverbindung bis an die Sichtgrenze halten kann.
Und liebe Kinder, das soll, das kann der Reichweitentest.

Ich kann den Senderakku nicht laden. Was tun?

Die Ladebuchse der Graupner-Sender ist gegen Verpolung durch eine Diode geschützt. Diese Diode verhindert, dass ein falsch angeschlossenes Ladegerät den Senderakku kurzschließt und ihn oder gar den Sender beschädigt. Für das Ladegerät bedeutet das aber: Moderne Ladegeräte mit automatischer Erkennung der Polarität oder Reflexlader können nicht angeschlossen werden. Sie funktionieren ganz einfach nicht. Zumindest nicht ohne weiteres.
Aber viele Graupner-Sender haben im Lieferumfang im Kleinteilebeutelchen so eine lustige kleine Platinensteckbrücke enthalten. In der Bedienungsanleitung steht dann auch noch, wo und wie diese Steckbrücke einzubauen ist. Sie setzt die Verpolschutzdiode außer Betrieb und der Sender kann an einem Computerladegerät geladen werden. Aber begrenzt den Ladestrom bitte auf 500mA, sonst besteht die Gefahr, dass die hauchzarten Leiterbahnen auf der Senderplatine durchbrennen. Die Handbücher halten zwar 1A noch für vertretbar, aber das ist wirklich die absolute Obergrenze. Es ist nicht unbedingt notwendig, sie auszutesten...
Kann die Verpolschutzdiode nicht gebrückt werden, weil das bei dem Sendertyp nicht vorgesehen ist, dann hilft nur, ein billiges Konstantstrom-Ladegerät für 8 Zellen zu kaufen und den Sender "nach Zeit" zu laden. Näheres dazu steht in der Bedienungsanleitung des Ladegeräts.

Welche Aufgabe hat der Empfänger?

Deren drei:

  1. übernimmt er im Regelfall die Verteilung der Akkuspannung im gesamten Modell. Er ist also die Energieverteilstation. Bei vier oder fünf Standardservos ist das kein Problem, aber sollten da ein paar Hochleistungsservos im Modell werkeln, denkt bitte drüber nach, eine sogenannte Power Box einzusetzen. Sie übernimmt dann die Energieverteilerrolle vom Empfänger, und dieser kann sich seinen anderen beiden Aufgaben widmen, ohne dass die Gefahr besteht, dass Leiterbahnen durchschmoren.
  2. Er empfängt das HF-Signal und demoduliert es. Dazu hat jeder FM-Empfänger eine einfache Wurfantenne, die ca. 90 cm lang ist. Tipp: Falls die Antenne mal abreißt, dann ist dieses Maß auch die Länge der Ersatzantenne, die eingelötet wird. Damit die Empfängerantenne eine gute Reichweite erzielen kann, sollte sie auf dem kürzesten Wege aus dem Modell heraus geführt werden. Bei Motormodellen kann man sie z.B. zum Leitwerk führen und den restlichen "Rattenschwanz" einfach herunter hängen lassen. Bei Seglern führt man die Antenne am besten seitlich unterhalb der Tragfläche aus dem Rumpf und lässt sie frei herunter hängen.
  3. Decodierung der Servosignale aus dem PPM- bzw. PCM-Signal. Das wird entweder durch eine hart verdrahtete Schaltung realisiert, deren Kernstück ein Schieberegister ist, oder aber durch einen Microcontroller. Bei PCM ist der Controller sogar notwendig. Je mehr Sonderfunktionen der Empfänger hat und je mehr "programmiert" werden kann, desto eher ist ein kleiner Computer drin. Kommt halt auf den Empfängertyp und -Hersteller an.


Welches Servo brauche ich?

Gute Frage. Ein Anfänger hat in aller Regel nicht den Überblick über den Markt. Deshalb empfehle ich dringend, zum Händler des geringsten Misstrauens zu gehen und sich beraten zu lassen. Nehmt das Servo in die Hand, lasst Euch was erzählen und erfahrt gleich was übers Angebot. Und kauft dann aber auch dort, wenn sich der Gute schon die Mühe mit Euch macht, auch wenn es Zwofuffzisch teurer ist als beim eBay-Händler im Internet.
Nächste Frage.

Welchen Regler brauche ich?

Noch 'ne gute Frage. Selbe Antwort wie oben: Geht zum Händler (oder ruft an) und lasst Euch beraten. Fluggerät, Akku, Regler und Motor müssen aufeinander abgestimmt sein und es gibt Millionen Kombinationen; der Händler kann Euch bei der Auswahl der Komponenten viel besser beraten als jedes Forum...
Nächste Frage.

Wie kann ich die Laufrichtung eines Servos umpolen?

Bitte versucht nicht, plus und minus der Versorgungsspannnung zu vertauschen. Die Servoelektronik würde einen solchen Versuch mit Rauchzeichen quittieren. Es gibt folgende, das Servo erhaltende Möglichkeiten:

  1. am Sender die Funktion "Servoreverse" bzw. "Laufrichtungsumkehr" für den betreffenden Kanal.
  2. Wenn kein Kanal mehr frei ist und beide Servos an denselben Empfängerkanal angeschlossen werden müssen, dann kann man beide Servos über ein V-Kabel anschließen. Soll nur eines der beiden Servos in der Laufrichtung umgekehrt werden, dann gibt es diese "V-Kabel" auch in einer elektronischen Version, bei der für jedes der beiden Servos am Baustein die Laufrichtung getrennt eingestellt werden kann.
  3. Bei Digitalservos kann man mittels eines Programmiergeräts die Laufrichtung des Servos direkt umstellen. Teuerste Variante, weil Programmer gekauft werden muss (ca. 100,- Euro).
  4. Und noch eine ganz billige Nummer, die leider nicht mit allen Servos funktioniert. Daher nur für Bastler mit der "Lizenz zum Löten": Servo öffnen. Die beiden äußeren Drähte am Poti miteinander vertauschen UND die Motoranschlüsse umpolen. Servogarantie ist anschließend aber futsch. Achtung! Servo kann unter Umständen dabei zerstört werden, deshalb keine Gewähr für diesen Tipp.


Wie lasse ich einen Verbrennungsmotor einlaufen?

Guck mal unter "Tipps und Tricks" bei "Glühzünder einstellen für Dummies".

Wie kann ich mich anmelden?

Du kannst grundsätzlich die meisten Angebote dieser Website ansehen, ohne Dich extra anmelden zu müssen. Es gibt allerdings eine kleine Rubrik, die den Mitgliedern des Fliegerklubs Flugzeugwerft Dresden e.V. vorbehalten ist. Sie ist nicht öffentlich einsehbar und kann nur von registrierten Benutzern, die sich eingeloggt haben gesehen werden. Dort kann man:

  • Vereinsinterne vertrauliche Dokumente einsehen
  • Eigene Beiträge für die Bereiche "Fluch-Plan" und "Fluch-Platz" verfassen
  • im Zusammenhang mit dem Verfassen von eigenen Beiträgen können auch Bilddateien hochgeladen werden.

Wie kann man sich registrieren lassen?
Mitglieder des Vereins schreiben bitte eine Mail an b.hartwig-dresden(ät)online(punkt)de. Dann werde ich schnellstmöglich einen Account anlegen und ihnen dann umgehend ihre Login-Daten - Username und Passwort - per E-Mail zurück schicken. Mit dem Anlegen des Accounts seid Ihr registriert und könnt Euch sofort einloggen und den geschützten privaten Bereich betreten.

Ich kann mich nicht einloggen, obwohl ich mir sicher bin, dass ich Username und Passwort richtig geschieben habe

Beachte bei der Passworteingabe Groß-/Kleinschreibung.
Ist die Feststelltaste gedrückt?
Öffne mal den Texteditor und tippe dort probehalber Dein Passwort ein: Ist es wirklich richtig geschrieben?
Benutze nach der Eingabe von Name und Passwort bitte nicht die Eingabetaste, sondern klicke mit der Maus auf "Anmeldung".

Und falls alles nichts hilft: Schreib mir eine E-Mail, ich sende Dir umgehend ein neues Passwort zu.

Ich habe mein Passwort vergessen

Schreib mir eine E-Mail, ich sende Dir umgehend ein neues Passwort zu.

Drucken

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok